Rezepte
Natives Olivenöl extra in der Küche: zum Braten, auf Pizza und in Desserts
Jedes native Olivenöl extra besitzt einzigartige Eigenschaften. Aroma, Nachgeschmack und Intensität beeinflussen maßgeblich unsere Vorlieben sowohl bei rohen Würzmitteln als auch bei komplexeren Zubereitungen. Tatsächlich ist natives Olivenöl extra eine vielseitige Zutat für die Küche und die Rezepte, die sich sehr voneinander unterscheiden. Braten: Warum natives Olivenöl extra verwenden? Seit der Römerzeit ist es üblich, zum Braten von süßen und herzhaften Speisen, die auf den Straßen Roms verkauft wurden, natives Olivenöl extra zu verwenden. Auch heute noch ist dieses Produkt bei allen beliebt, die Wert auf vollen Geschmack und gesunde Zutaten legen. Von allen Ölen auf dem Markt ist natives Olivenöl extra dasjenige, das hohen Temperaturen am besten standhält und sich hervorragend zum Braten bei Temperaturen bis zu 180 °C eignet. Sein Rauchpunkt liegt bei etwa 210 °C, im Gegensatz zu Sonnenblumenöl, dessen Rauchpunkt unter 130 °C liegt. Seine Beständigkeit verdankt es seiner Zusammensetzung: Es ist reich an Polyphenolen, die freie Radikale bekämpfen und antioxidative Eigenschaften besitzen. Diese Inhaltsstoffe gewährleisten die Stabilität des nativen Olivenöls extra und garantieren seine Unveränderlichkeit beim Kochen, insbesondere beim Braten, im Vergleich zu Pflanzenölen. Pizza und natives Olivenöl extra, ja oder nein? An alle Puristen sei gesagt: Nein, wir wollen das neapolitanische Pizzarezept nicht verwerfen. Traditionell wird im Teig kein natives Olivenöl extra verwendet. Denn echte Pizza ist für die Zubereitung im Holzofen konzipiert – einem Gerät, das ganz andere Bedingungen schafft als die Öfen, die die meisten von uns in ihren Küchen benutzen. Daher ist die Verwendung von nativem Olivenöl extra bei selbstgemachter Pizza erlaubt. Allerdings sollte man darauf achten, das Endergebnis nicht zu beeinträchtigen. Es gibt ein paar einfache Regeln zu beachten. Zunächst zu den Mengen: Man benötigt 50 Gramm natives Olivenöl extra pro Liter Wasser. Eine weitere wichtige Regel für einen glatten und elastischen Teig ist, das Olivenöl erst hinzuzufügen, nachdem das Mehl das gesamte Wasser aufgenommen hat. Diese Maßnahmen machen das Glutennetzwerk nicht nur elastischer, sondern sorgen auch für ein besseres Aufgehen und eine bekömmlichere Pizza. Sobald der Teig fertig ist, geht es an die Auswahl der Belagzutaten. Natives Olivenöl extra ist dabei ein unverzichtbarer Bestandteil des traditionellen Pizzarezepts. Es wird vor dem Backen tropfenweise hinzugegeben, um ein gleichmäßiges Garen der Zutaten zu gewährleisten. Im Ofen setzt es flüchtige Aromen frei, die den Geschmack der fertigen Pizza deutlich verbessern. Doch die Bedeutung des nativen Olivenöls für eine perfekte Pizza endet hier nicht: Nach dem Backen kann es roh hinzugefügt werden. Dieser letzte Schritt trägt dazu bei, die Teiglockerung zu erhalten und vor allem den Geschmack der gewählten Beläge zu intensivieren. Und hier kommt die Wahl der perfekten Kombination ins Spiel: Haben Sie schon mal eine Artischockenpizza gemacht? Probieren Sie doch mal unsere leicht scharfe Sauce . Oder Rucola und Kirschtomaten? Dann werden Sie unsere entsteinten Tomaten nicht mehr missen wollen. Wählen Sie aus unserem Sortiment das Produkt, das am besten zu Ihrer Lieblingspizza passt – Sie werden es nicht mehr missen wollen! Natives Olivenöl extra in Desserts Und zu guter Letzt: Hätten Sie das gedacht? Es gibt viele Gründe, natives Olivenöl extra in Ihren Desserts zu verwenden. Natives Olivenöl extra ist eine hervorragende Alternative zu Butter oder den oft zum Backen verwendeten Pflanzenölen. Es ist eine einfache Möglichkeit, fettreiche Desserts gesünder zu gestalten. Um Butter in einem Rezept durch Öl zu ersetzen, berechnen Sie zwei Drittel der angegebenen Buttermenge. Generell gilt: Wählen Sie ein Öl mit einem milden Geschmack, damit es die anderen Zutaten im Dessert nicht überdeckt. Wie wir bei Pizza gesehen haben, macht die Verwendung von Olivenöl Hefeteig lockerer und weicher und verleiht ihm neue, überraschende Aromen! Ein weiterer Vorteil von nativem Olivenöl extra ist seine längere Haltbarkeit. Bei Törtchen und weichen Kuchen nimmt der Teig dadurch ein intensiveres Aroma an. Falls wir Sie noch nicht überzeugt haben, hier ein köstliches und einfaches Rezept zum Ausprobieren: Vanillepudding mit nativem Olivenöl extra. Geschmack und Leichtigkeit werden Sie begeistern. Probieren Sie es selbst! Zutaten: 500 ml Milch 120 g Zucker 40 g fruchtiges und süßes natives Olivenöl extra 4 Esslöffel Stärke 1/2 abgeriebene Zitronenschale 1 Vanilleschote Zubereitung: Zuerst die Milch in einen Topf geben und erhitzen. Die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen, um es zur Milch zu geben. Sobald die Milch heiß ist, den Herd ausschalten und die Milch mindestens fünf Minuten ruhen lassen. Das Olivenöl extra vergine in einen kleinen Topf geben, Speisestärke und Zucker hinzufügen und gut verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Den Topf bei sehr schwacher Hitze erhitzen. Die Milch durch ein Sieb gießen und unter ständigem Rühren nach und nach in den Topf mit der Vanillesauce geben. Sobald die Creme fertig ist, die abgeriebene Zitronenschale unterrühren.
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